SEO-Reporting: Erfolge richtig messen und teilen | Ryte
SEO-Reporting: Erfolge richtig messen und teilen
Ein gutes SEO-Reporting hilft Dir und Deinem Team, Fortschritte und Erfolge eurer SEO-Maßnahmen im Blick zu behalten. Worauf es dabei ankommt und wie Du SEO-Berichte am besten aufbaust, erfährst Du in diesem Artikel.
Was ist SEO-Reporting und warum ist es wichtig?
Mit einem regelmäßigen SEO-Reporting dokumentierst und präsentierst Du die Fortschritte durchgeführter SEO-Maßnahmen und damit den Erfolg Deiner Suchmaschinenoptimierung.
SEO-Reporting sollte zu den Aufgaben jedes SEOs gehören. Wir sagen “sollte”, denn bei nicht wenigen SEOs steht Berichterstattung eher unten auf der Beliebtheitsliste.
Aber mal ehrlich, es ist super, wenn Du selbst weißt, was die Eliminierung von Broken Links, Steigerung der Page Speed oder die Erstellung informativer Inhalte bringt. Solange niemand anders über die tatsächliche Wirkung Deiner Arbeit Bescheid weiß, werden sich aber vermutlich auch in Deinem Unternehmen ungeliebte Fragen à la “Wofür ist SEO eigentlich gut?”, und “Ist das den Aufwand denn wirklich wert?” hartnäckig halten.
Gute Gründe für Dein SEO-Reporting
Indem Du regelmäßig über Deine SEO-Fortschritte berichtest, schaffst Du Transparenz und zeigst, warum sich die Investition von Zeit und Arbeit in die organische Performance für Dein Unternehmen lohnt. Außerdem können SEO-Reports auch Dir selbst einen neuen Blick auf die Dinge geben und als Grundlage für weitere Maßnahmen dienen.
Darum lohnt sich SEO-Reporting für Dich und Dein Unternehmen:
- Stakeholder werden in regelmäßigen Abständen über den Projektverlauf auf dem Laufenden gehalten
- Die Auswirkungen und der Wert der Suchmaschinenoptimierung werden zuverlässig überprüft und dargelegt
- Bei nicht-funktionierenden Maßnahmen kann frühzeitig gegengesteuert werden
- Positive Auswirkungen bieten eine Argumentationsgrundlage für Folgemaßnahmen, Budget Erhöhungen usw.
Wie Du siehst, gibt es jede Menge gute Gründe, das Thema SEO-Reporting anzugehen. Aber wo fängt man da am besten an? Welche und wie viele Daten sollen gezeigt werden? Welche KPI und Metriken sind für die Stakeholder interessant? Reichen oberflächliche Infos oder präsentierst Du Zahlen bis ins Detail?
Auf alle diese Fragen gibt es keine eindeutige Antwort und “das ideale SEO-Reporting” gibt es auch nicht. Was für A hilfreich ist, ist für B nicht zwangsweise gut – die Eignung hängt wie Du Dir denken kannst immer von den individuellen Zielen, Strategien und Bedürfnissen eines Unternehmens ab.
In diesem Guide geben wir Dir ein paar Grundregeln an die Hand und erklären, wie Du sinnvolle, aussagekräftige und vor allem verständliche SEO-Reports gestaltest.
Wie funktioniert SEO-Reporting?
Bevor es mit Zahlen, KPI und Berichten ans Eingemachte geht, müssen wir erstmal über die Basics sprechen. Wie schon gesagt, ist das Ziel Deines SEO-Reportings, Deine Teamkollegen, Vorgesetzten, Kunden oder sonstige Stakeholder in regelmäßigen Abständen über Deine Arbeit auf dem Laufenden zu halten und über Veränderungen in der SEO-Performance zu informieren.
Auf folgende Punkte solltest Du deshalb in Deinem Reporting eingehen:
- SEO-Aktivitäten und durchgeführte Maßnahmen
- Daraus entstandene Fortschritte bzw. Entwicklungen der organischen Performance
- Resultierende Erfolge und Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg
- Weitere SEO-Potenziale und sich ergebende nächste Schritte
SEO-Ziele und wie man sie misst
Ganz klar, bevor Du Fortschritte und Erfolge messen kannst, musst Du Ziele festlegen. Also steht vor allem erstmal die Frage nach Deiner SEO-Strategie im Raum: Was möchten Du und Dein Team mit der Suchmaschinenoptimierung erreichen?
Wie der Name schon sagt, ist das grundlegende Ziel der SEO immer, Deine Website für Suchmaschinen zu optimieren. Dabei gibt es aber eben je nach Website und Unternehmen ganz unterschiedliche Beweggründe.
Hier sind ein paar grundlegende SEO-Ziele, die für verschiedene Unternehmen relevant sein können:
Ziel 1: Organische Sichtbarkeit steigern
Mit organischer Sichtbarkeit ist die Häufigkeit und Position gemeint, in der Deine Seiten in den Google Suchergebnissen angezeigt und gesehen werden. Messen kannst Du sie zum Beispiel in der Google Search Console anhand Deiner organischen Impressions, entweder für die gesamte Website oder gefiltert für spezielle Seiten oder Keywords.
Ziel 2: Organischen Traffic steigern
Organischer Website Traffic bezeichnet den Verkehr, also die Besuche auf Deiner Website, die über die organische Suche generiert werden. Messen kannst Du Deinen organischen Traffic zum Beispiel über die organischen Klicks in der Google Search Console oder über Metriken wie “Sitzungen” “Neue Sitzungen” oder “Nutzer” für den Channel “Organic” in Google Analytics.
Ziel 3: Website Qualität & Website User Experience verbessern
Suchmaschinen möchten ihren Nutzern immer die qualitativ hochwertigsten, relevantesten und nutzerfreundlichsten Ergebnisse anzeigen. Optimierst Du Deine Website Qualität, zahlst Du damit also auf Deine SEO-Performance ein.
Ziel 4: Conversions und Conversion Rate steigern
Conversions (deutsch: Konvertierungen) sind dabei all die Handlungen innerhalb der eigenen Website, die als Zielhandlungen definiert werden. Meistens führen Conversions direkt oder indirekt zur Erreichung von Lead-, Umsatz- oder Verkaufszielen bei.
KPI und Metriken definieren
Nachdem Du Deine grundlegenden Ziele festgelegt hast, geht es darum, diese zu präzisieren. Es gilt entsprechende KPI zu definieren und Metriken festzulegen, anhand derer Du ihre Erreichung messen wirst. Ziele für Dein Reporting sollten möglichst SMART (spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch, zeitgebunden) sein, sodass Du eindeutige Aussagen treffen kannst.
Benchmarking und Erwartungsmanagement
Zu einem guten SEO-Reporting gehört auch Expectation Management. Mach Dich mit Deinem Markt und Deiner Zielgruppe vertraut, um Dir realistische Ziele zu setzen: Welche Ziele sind mit welchem Aufwand zu erreichen? Welche Entwicklungen sind eigentlich “gut” oder “sehr gut”?
SEO-Tools und Dashboards für Dein Reporting
Die Bandbreite an Tools, Daten, Berichten und Dashboards die Du für Dein SEO-Reporting nutzen kannst ist riesig. Ob Du Excel-Tabellen, Reporting-Funktionen Deiner SEO-Tools oder individuelle Dashboards nutzt, liegt ganz bei Dir und ist sicher Typsache.
Hier sind die wichtigsten Tools im Überblick:
SEO-Reporting mit Google Search Console
Google Search Console (GSC) ist ein kostenloses Analysetool von Google.
SEO-Reporting mit Google Analytics
Google Analytics (GA) ist ein kostenloses Tracking Tool von Google.
SEO-Reporting mit Ryte
Wo kämen wir hin, wenn wir nicht die Ryte Plattform nutzen würden, um SEO-Erfolge zu messen und zu teilen.
SEO-Reporting mit Google Data Studio
Google Data Studio ist eine kostenlose Software von Google zur Visualisierung von Daten.
Die richtigen SEO-Berichte für Deine Zielgruppe
Welche Reports Du in Dein SEO-Reporting einschließt, hängt neben Deinen Zielen auch von Deiner Zielgruppe ab.
Beispiele: SEO-Bericht Ideen für Dein Reporting
Hier sind ein paar Beispiele zu interessanten SEO-Berichten:
Bericht-Idee 1: Umgesetzte SEO-Maßnahmen
Bevor Du mit Deinen Berichten zu Entwicklungen und Fortschritten loslegst, gibst Du Deinen Lesern oder Zuhörern am besten einen Überblick über die Maßnahmen, die seit dem letzten Reporting umgesetzt wurden.
Bericht-Idee 2: Seiten Veränderungen
Die organische Performance-Entwicklung wichtiger Seiten gehört zu den SEO-Reporting Basics.
Bericht-Idee 3: Top 10-Keywords
Ein regelmäßiger Blick auf die Top 10-Keywords Deiner Website gibt Dir und Deinen Stakeholdern einen guten Einblick in die Sichtbarkeit in der organischen Suche.
Bericht-Idee 4: Ranking Entwicklung der Fokus Keywords
Auch die Entwicklung bestimmter Fokus Keywords kann im SEO-Reporting diskutiert werden.
Bericht-Idee 5: Organischer Website Traffic
Eine sinnvolle Information für Dein SEO-Reporting ist sicher auch die Übersicht über die erfolgreichsten Seiten Deiner Website.
Bericht-Idee 6: Kritische Website Fehler
Möchtest Du in Deinem SEO-Reporting über Fortschritte bei technische Fehlerbehebungen und Verbesserung der Website Qualität berichten, eignet sich die Problemübersicht in Ryte.
Bericht-Idee 7: Core Web Vitals
Um sicherzustellen, dass ihr euren Nutzern die bestmögliche Page Experience bietet, kannst Du die Entwicklung der Core Web Vital-Werte in Dein SEO-Reporting aufnehmen.
Bericht-Idee 8: Traffic-Wert
Eine tolle Möglichkeit zur Veranschaulichung des Werts Deiner SEO bietet der Traffic-Wert Report.
Bericht-Idee 9: Erzielte Conversions
Um den Einfluss von SEO auf den Unternehmenserfolg im Blick zu behalten.
Bericht-Idee 10: Executive Summary
In der Regel haben nicht alle Stakeholder (und ganz besonders die Entscheidungsträger) ausreichend Zeit, sich ausführlich mit Deinem Reporting zu beschäftigen.
Rahmenbedingungen festlegen
Bevor es los geht, solltest Du gemeinsam mit Deinen Stakeholdern festlegen, in welchem Turnus Du Berichte zu Deinen SEO-Maßnahmen teilen möchtest.
Reporting teilen und präsentieren
Geschafft! Jetzt geht es an die Präsentation Deines Reportings. Hier sind ein paar wichtige Regeln, die Du dabei beachten solltest:
Je nachdem ob Du Dein Reporting in einem Meeting präsentierst oder schriftlich mit Deinen Stakeholdern teilst, sollten Deine Reports und Erklärungen unterschiedlich ausführlich ausfallen.
Verzichte bei der Präsentation auf unwichtige Infos und zu komplizierte Zahlen. Konzentriere Dich auf das Wesentliche und setze den Fokus auf Erklärungen, Schlussfolgerungen und Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg.
SEO-Reporting ist den Aufwand wert – versprochen!
Wir hoffen, dieser Leitfaden konnte Dir auf Deinem Weg zum erfolgreichen SEO-Reporting helfen und Dir die ein oder andere Inspiration liefern. Die Betonung liegt ganz klar auf “Inspiration”, denn welche Daten, Berichte und Visualisierungen für Deine SEO relevant sind, musst Du selbst entscheiden.
Viel Erfolg!